Sehstörungen und Schulprobleme

 

Verstecktes Schielen wird immer wieder für schulisches Versagen verantwortlich

gemacht. Dabei tritt die auch als Winkelfehlsichtigkeit bezeichnete Störung bei

vier Fünftel aller Kinder im Laufe des Heranwachsens auf.

Für sich allein ist sie also nicht krankhaft.

 

Schulprobleme und gesundheitliche Störungen resultieren aus dem

Zusammentreffen mit weiteren Faktoren, wie

- unerkannte Fehlsichtigkeit

- Überlastung des visuellen Systems durch Fernsehen, Computerspielen

- Schlafmangel, Bewegungsmangel, psychischer Stress.

 

Folgerichtig macht hier die Entlastung des überangestrengten "Sehapparates"

therapeutisch Sinn. So zeigt eine kanadische Studie, dass Kinder, die mindestens

zwei Stunden täglich im Freien spielen, weniger häufig kurzsichtig werden.

Entsprechend ist in vielen Fällen das Tragen einer Brille nicht zwingend erforderlich.